Einmal um die Welt … und dann zu FUNKE

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Beruflich ist er viel rumgekommen, nun ist er bei FUNKE gelandet und  Leiter des im November 2018 neu geschaffenen Bereichs „New Business“ der FUNKE-Zeitschriften. Der gebürtige Rumäne Sebastian Kadas (38) erklärt, was er mit FUNKE plant, wie er arbeitet und warum er auf Teamarbeit, Diversität und Respekt setzt.

„Wir wollen mit FUNKE etwas im Medienmarkt bewegen“, sagt Sebastian Kadas, wenn man ihn fragt, warum er nach Deutschland und zu FUNKE gekommen ist. „In Deutschland ist FUNKE ein Vorreiter auf dem Medienmarkt. Hier gibt es viele Möglichkeiten, neue Wege zu gehen und anders zu arbeiten als man es bisher kennt.“ Und ganz wichtig ist für ihn: “We have lots of opportunities for the brands!“ Er wechselt im Gespräch spielend zwischen Deutsch und Englisch und lacht viel. Man merkt ihm deutlich an, dass er dafür brennt, Innovationen auf den Weg zu bringen.

„Wir müssen segment- und medien-bergreifend denken.“

Dass er sich als Leiter „New Business“ intensiv mit dem Thema Innovationen beschäftigt, ist für ihn selbstverständlich und absolut notwendig: „Innovation bedeutet für mich, dass man einfach macht. Wir können da noch viel von den Tech-Firmen lernen. Bei Neuentwicklungen lassen sie Fakten sprechen – wir müssen uns diese neue Art des Arbeitens und Entwickelns aneignen, und wir müssen segment- und medienübergreifend denken.“

Sebastian Kadas
Sebastian Kadas, Leiter des Bereichs „New Business“ der FUNKE-Zeitschriften. Foto: FMG

Für ihn ist klar: wer in diesen Zeiten erfolgreich sein will, muss schneller, kooperativer und multimodaler arbeiten. Für den Zeitschriften-bereich hat er daher eine Zwölf-Monats-Strategie aufgesetzt, in der analysiert wird, an welchen Punkten angesetzt werden muss, um die notwendigen Veränderungen bei den Marken und Produkten umzusetzen. „Starke Marken sind absolut wichtig, gerade bei den journalistischen Angeboten. Die Leser vertrauen den Marken und sind ihnen gegenüber loyal. Wir streben darum ein intensives Branding an.“ Er beschreibt auch einen Kulturwechsel, der sich seiner Ansicht nach bereits vollzieht: „Wir haben verstanden, dass wir Content-Kuratoren sind, wir leiten weiter und müssen sehen, wann wir was, wie und auf welchen Kanälen an die richtigen Adressaten leiten.“

„Du musst lieben, was du machst.“

Die letzten fünf Jahre hat er in der australischen Medienbranche gearbeitet. Das hat ihn geprägt und seine Arbeitsweise beeinflusst. Zwei japanische Spitzenrestaurants hat er in dieser Zeit auch noch gegründet, und seine Erfahrungen hierbei haben ihn in seinem kooperativen und leidenschaftsgetriebenen Arbeitsstil noch weiter bestärkt. „Du musst lieben, was du machst – du brauchst Leidenschaft. Und du musst neugierig sein und neugierig bleiben. Ich bin neugierig.“

Das Thema Food ist definitiv eine seiner Leidenschaften, die sich auch in einem aktuellen Projekt bei FUNKE zeigt, bei dem er sich eingebracht hat. Schon Ende 2018 erschien das Food-Magazin „So schmeckt Weihnachten“ unter der neu kreierten Marke „Eat Club“. „Wir bauen diese Marke mit neuen Zeitschriften auf und bringen als nächstes ‚So schmeckt Low Carb‘ heraus. Wir achten aber auch auf die Social-Media-Kanäle, da steckt viel Potential drin“, sagt Sebastian Kadas, dem man die Freude an der Arbeit mit den Marken deutlich anhört.

Teamwork, Diversität, Respekt

Die Frage nach Hierarchien, oder ob man sich duzt oder siezt, stellt sich für ihn eigentlich gar nicht. „Einfach miteinander reden – dann sind wir schneller, effektiver“, fordert er kurz und knapp. Damit sei doch alles gesagt, meint er und lächelt. Sebastian Kadas arbeitet überhaupt am liebsten in Teams: „Ich will mit allen auf einem Level arbeiten, aber mit dem vollsten gegenseitigen Respekt.“ Warum, erklärt er – natürlich – anhand eins Food-Beispiels: „Die beste Idee bringt nichts, wenn zum Beispiel der Koch nicht gut ist, beim Einkauf die falschen Produkte aussucht und der Kellner dem Gast das Essen nicht schmackhaft machen kann . Jeder braucht Leidenschaft aber du musst auch mit allen zusammenarbeiten und kannst dann das vorhandene Wissen und Potential nutzen.“

Bei FUNKE seien die Voraussetzungen hervorragend. „Das ist das Schöne: Das Know-how ist schon da! Ich habe hier in den ersten Wochen so viele gute, hoch-kreative Leute kennengelernt, mit so vielen unterschiedlichen Ansichten und Ideen – diese Diversität können wir durch Wissenstransfer, Kooperation und mit Respekt füreinander maximal produktiv umsetzen.“

Text: Martin Körner

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